16/04

16/03

Filmezeit 02/16

Anfang des Jahres schenkte Hannah mir ein Kino-Abo von der Yorck-Gruppe in Berlin. Da ich zurzeit gefühlt jede freie Minute im Kino verbringe, habe ich beschlossen einmal im Monat von den letzten Kinobesuchen zu berichten. Hier der Rückblick zu Februar.

The Hateful Eight
Inglorious Bastards oder The Hateful Eight? Inglorious Bastards.
Ist er besser als Django? Nein.
Hat er gute Dialoge? Ja.
Die meiste Handlung findet in nur einem Raum statt. Wird das langweilig? Nein, überhaupt nicht.
Rocken die Schauspieler? Definitiv.
Hat er dir gefallen? Ja, sehr gut.
Sollte man ihn gesehen haben? Wenn man Tarantino mag oder Westernfilme im Winter.

Deadpool
Mein Lieblingssuperheldenfilm und bisher auch der beste Film, den ich dieses Jahr gesehen habe. Unglaublich witzig mit einem Ryan Reynolds, der passt wie die Faust aufs Auge. Sehr erfrischend diesen eher unkonventionellen Helden so auf der Leinwand zu sehen und nicht so wie in diesem Wolverinefilm. Aber hoffentlich ist bei einem Sequel die Handlung dann vergleichsweise gut wie die Witze.

Hail, Cesar!
Dieser Trailer hat mir große Lust auf Hail, Cesar! gemacht. Interessanterweise finde ich die synchronisierte Version so viel witziger. Der Film selbst wirkt wie eine lange Version des Trailers. Viele einzelne Stellen sind ganz nett, die Stimmung ist super, einige Charaktere sind zum Wegschmeißen komisch und die Musicalszene rockt. Aber dennoch hatte ich bis zum Schluss das Gefühl, dass die Story etwas fade ist. Die ganzen Ideen sind führen zwar zu vielen spannenden Handlungsfäden, die aber jeder für sich nicht so viel hergeben und schnell wieder aufgelöst werden. Gute Kino übers Kinomachen, aber nicht viel mehr.

Anomalisa
Stellt euch vor, Kafka würde Filme machen. Dann wäre ein Film wie Anomalisa genau die Art von Film, die Kafka machen würde. Ohne wirkliche Erklärung, teils etwas verstörend und am System rüttelnd. Ein Film für den Deutschunterricht (wäre es denn ein deutscher Film, aber ihr versteht sicherlich was ich meine). Und zwar von den guten Aspekten her. Anomalisa ist ein Stop-Motion-Film, aber doch ganz anders als andere Trickfilme dieser Art. Er ist ruhig und gleichzeitig ziemlich aufwühlend und es ist sicherlich ein Film, den ich danach noch mit nach Hause genommen habe.

Filmezeit 01/16

Anfang des Jahres schenkte Hannah mir ein Kino-Abo von der Yorck-Gruppe im Berlin. Da ich zurzeit gefühlt jede freie Minute im Kino verbringe, habe ich beschlossen einmal im Monat von den letzten Kinobesuchen zu berichten. Hier der Rückblick zu Januar.

The Big Short
Hat mir sehr gut gefallen und zwar aus folgenden Gründen:

    1. Ein eher kompliziertes und wenig spannend wirkendes Thema wird wunderbar aufbereitet und super präsentiert.
    2. Viele Stilmittel haben mich an einen Kurzfilm erinnert und weniger an einen Hollywood-Streifen. So wird oft die vierte Wand durchbrochen und nett mit dem Medium gespielt.
    3. Wunderbare Schauspieler.

 
Joy
Ich kann leider nicht genau sagen, woran es liegt, aber er hat mir doch besser gefallen als Silver Lining. Allerdings fand ich das Ende dann doch zu happy endig.
 
The Revenant
Wow. Wahrscheinlich der bildgewaltigste Film, den ich bisher sah. Wunderschöne Aufnahmen und Actionsequenzen mit fast keinen wahrnehmbaren Schnitten. Beides lässt die Geschichte, die doch altbacken wirkt, in einem super Licht erstrahlen. Ein Film für jeden, der Kinofilme schätzt.
Außerdem gibt es eine nette Anspielung auf „Das Imperium Schlägt Zurück“.
 
Das brandneue Testament
Beim Betrachten des Trailers musste ich sehr lachen. Am Computer von Gott, der im Film existiert und in Brüssel lebt, verschickt ein kleines Mädchen an alle Menschen auf der Erde die jeweiligen Todesdaten. Ich war mir allerdings kaum sicher, ob der Film dann noch mehr aus der Ideen herausholen kann.
Konnte er doch. Im Film geht es eher um das kleine Mädchen, Gottes Tochter, und ihren Weg ein eigenes Testament ähnlich ihrem großem Bruder, Jesus, zu schreiben.
In „Das brandneue Testament“ werden einige kleine Ideen genutzt und bis zum Ende durchdacht und verwertet. Das ist meist ganz schön und erfrischend. Manche Szenen sind aber auch verstörend und das Ende hat mich enttäuscht, weil hier im wahrsten Sinne des Wortes Deus ex machina den Tag rettet.

12 X 2015

Damit ist es nun Tradition, dass ich meine 12 liebsten Fotos aus dem letzten Jahr irgendwann bis Ende März zusammenstelle. 2015 war ein Jahr mit vielen Reisen, was sich auch in den Bildern niederschlägt.

Jamie T #Hamburg

Ein von Julian (@kipfarl) gepostetes Foto am


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16/01