Kurz vorgestellt – Uwu Lena mit Schland O Schland

Sie haben sich Lenas Grand Prix Siegeshit genommen und daraus einen WM-Siegeshit gemacht…

Via Rivva

Update: Einen Tag nach der Veröffentlichung haben die Studenten nun schon rechtliche Probleme, mehr dazu hier.

Käfige

Der, dem nichts Kreatives einfällt und der dennoch die Welt mit seinen Schriftstücken „bereichern“ will, der gehört bestraft. Aus dem Grund muss darf Philipp jede Woche seinen Senf zu irgendeinem aus der Luft bestimmten Thema geben.


Wirklich bewusste Konfrontationen mit Einkaufswagen sind ja eher selten, aber manchmal begegne ich kleinen verrückten Kindern, die andere kleine verrückte Kinder in einem geklauten geliehenen Einkaufswagen über ihren Pausenhof jagen.

Sofort stellen sich mir dann mehrere Fragen:

1. Wieso tun sie das?

2. Wieso machen wir das nicht alle?

Ersteres lässt sich schnell beantworten. Kleine verrückte Kinder wollen Spaß haben, vielleicht auch ein wenig anarchisch sein. Womit sich auch meine zweite Frage begründen lässt, denn dieser Ausbruch aus den geltenden Gesellschaftsnormen geht der Masse nunmal ab: Keiner klaut Einkaufswagen, wieso sollte man es dann selbst tun? Gut, der praktische Nutzen hält sich sowieso in Grenzen, aber für einen Anwohner könnte ein privater Einkaufswagen doch ganz nett sein, um beispielsweise seine Getränkekisten nach Hause zu bringen. Jedenfalls ist es erstaunlich, dass kaum Einkaufswagen mitgenommen werden, obwohl sie meist für mickrige 50 Cent zu haben sind, manchmal gar kostenlos. Doch diese vertrauliche Quelle hier erzählt mir etwas ganz anderes und zerstört damit auch einen Teil meines Weltbildes: Schätzungsweise 100000 Einkaufswagen werden jährlich entwendet, kurzfristig entliehene sind da nicht miteingerechnet. Die Supermarktketten versuchen diese Raten mit Einkaufswagen, die beim Verlassen des Geländes die Reifen blockieren, zu verringern. Und plötzlich sind die kleinen verrückten Kinder gar nicht mehr so verrückt.

Aber kommen wir zurück zum eigentlichen Gegenstand meiner „Abhandlung“, zurück zum Einkaufswagen, diesem metallenen, silberglänzenden Käfig auf vier Rädern, der sich so wunderbar lässig und leicht um jedes Warenregal steuern lässt und in dem sich die Konsumgüter der globalisierten Welt stapeln.

Bevor es den Einkaufwagen gab, gab es die Einkaufstasche, in der sich Apfel und Schnittlauch noch liebevoll an das frische, gut duftende Brot des Bäckers von nebenan schmiegen konnten. Heute werfen sich Cola und Pepsi feindselige Blicke zu, wenn man so verrückt ist, sie gemeinsam einzusperren – dann aber bitte jede Flasche in eine andere Ecke, man ist ja kein Sadist. Ob Sylvan Goldman 1937 klar war, welche Kriegsschauplätze er mit seinen shopping carts eröffnen würde?

Doch auch jetzt noch, nach äußerst intensivem Studium, will mir der Einkaufswagen sein letztes Geheimnis nicht anvertrauen: Stehen in diesen endlos langen, eng zusammengepressten Schlangen eigentlich Einkaufswägen oder sind es Einkaufswagen?

Schwärmerei der Woche – William Fitzsimmons

Stellt euch vor, es ist Sommer, ein bärtiger netter Mann sitzt mit euch und seiner Gitarre auf dem Balkon einer Penthousewohnung, so wie hier, und singt mit einer Stimme, die einem im einem Moment das Herz zerreißt und im anderen den Frieden auf Erden zu schenken versucht, wunderschöne Lieder. Zwischen den Lieder streicht er sich kurz über den Bart sagt etwas, das von erstaunlichem Geistreichtum und Kreativität zeugt und beginnt wieder die Gitarre zu spielen. Vielleicht sollte man lieber sagen, lässt die Gitarre wieder ihn spielen, denn so wirkt es, als ob sie ihn spielt, so leicht geht es voran.
Doch trotz der leichten Spielweise und dem Gefühl, die Melodie komme mit dem Wind ans Ohr heranflogen, ist die Geschichte, die William Fitzsimmons, der der Mann mit dem Bart und auf dem Foto ist, uns erzählen will, nicht gerade die leichteste. Doch seine
Stimme passt dazu und so schwingt sie sich gen Nachthimmel auf und singt die Lieder.

this is a story of a family and what happens when they break apart

Steht im Inneren des Albums, das im Übrigen wunderschön von Ben Scruton illustriert worden ist, und stimmt auf das Album ein.
Wenn ich mit einem Wort das Album „Goodnight“ von Wiliam Fitzsimmons beschreiben sollte, so würde ich vermutlich schön wählen. Das ist sie, schön, nicht mehr und nicht weniger. Mal traurig, mal Trost und Kraft spendend, aber an keiner Stelle verliert seine leichte Stimme den Halt und entgleitet ihm in den Sternenhimmel, der sich über einem auftut. Und somit bleibt nach dem Hören auch kein depressives Gefühl zurück, sondern vielmehr eine sentimentale Atmosphäre.
Von seiner Stimme und dem Gitarrenspiel begleitet, bleibt einem nichts anderes übrig, als eine Gute Nacht.

Auch ältere und neuere Alben sind durchaus empfehlenswert.

WESC Collection 2010

Die wohl nicht mehr ganz so neue Kollektion von WESC zum  Frühling 2010 ist nicht wirklich großartig beeindruckend oder gar sehr einfallsreich, aber die Bilder in ihrem Katalog haben es mir trotzdem angetan. Dieses Gefühl von einem lauschigen Sommerabend mit ein paar Freunden, ist gerade bei unserem jetzigen Wetter echt guttuend.

Aber auch die Sommer– und Herbstkollektion verspricht gut zu werden. Wobei der Herbst dann allerdings sogar etwas stärker auf hippe Klamotten ausgelegt ist mit Röhrenjeans etc.. Die Herbstkollektion hat außerdem etwas gedecktere Farben.

Auf jeden Fall kann man ruhig einen Blick riskieren, auch wegen der Kopfhörer, die ein interessantes Design haben.

Kurz vorgestellt – Playing for change

Eine sehr berührende Version des Klassikers, die auf den Straßen der ganzen Welt entstanden ist. Ein tolles Beispiel dafür, wie Musik verbindet und wie lebendig sie sein kann – ohne aufwändige Studioaufnahmen und (zu) perfekte Arrangements.

Hier kann man mehr über die Organisation, die sich hinter diesem Projekt versteckt, erfahren.

via Schockwellenreiter

Ruedi Zuercher – Facettenreichtum

Schlaf by Ruedi Zuercher

Ich fand an Portraits schon immer faszinierend, wie offen die Personen einen anschauen, so als würden sie einem jeden Moment alles erzählen. Genau um diese Dinge, die durch den Ausdruck von Portraits transportiert werden, geht es auch Ruedi Zuercher:

„Ich war schon immer fasziniert von Gesichtern, innert Kürze können sie – meist gegen den Willen ihrer Besitzer – divergente Signale aussenden. Dieses Phänomen wollte ich mittels Experimenten genauer untersuchen. Interessant dabei ist vor allen Dingen, dass sich die Aktionen bei jedem Gesicht unterschiedlich niederschlagen.“

Aus diesem Grund, hat er als Diplomprojekt eine Fotostrecke mit jeweils zwei Portraits einer Person angefertigt, und zwar immer kurz vor und kurz nach einer bestimmten Handlung, die die Personen bzw. ihr Gesicht verändert hat.

Fallschirmsprung von Ruedi Zuercher

Fallschirmsprung by Ruedi Zuercher

Auffallend finde ich dabei, dass, obwohl sich viele Gesichter nicht gerade sehr stark verändern, abgesehen von verwuschelten Haaren und leicht geröteter Haut, die Emotionen, wie zum Beispiel beim obigen Fallschirmsprung die

immer noch leichte Verwirrtheit, sehr gut transportiert werden. Aber auch bei durchaus heftigeren Veränderungen wie dem Boxkampf, sind es doch eigentlich fast noch stärker die Emotionen, die die Veränderung kennzeichnen.

Boxkampf by Ruedi Zuercher

Wer noch mehr über das Projekt erfahren, weitere Bilder ( z.B. 24 Stunden Marathon oder Einnahme von Heroin) sehen möchte, der besucht am besten die Seite von Ruedi Zuercher, wo man auch die Möglichkeit hat sich über weitere tolle Projekte zu informieren.

Ein ♥ für Blogs #3

Ein Herz für Blogs

Kai hat vor einiger Zeit die Idee zur Aktion Ein für Blogs, die dazu beitragen sollte Perlen der Bloglandschaft zu entdecken, was bei einigen auch fruchtete. Nun hat sich Marcel der Aktion dessen angenommen und den heutigen Tag als Termin vorgeschlagen.

Hier also unser Beitrag dazu:

Lilli Green

Ein Blog, der sich wie viele andere auch für Design und Konzepte interessiert. Der große Unterschied liegt aber darin, dass dies hier immer vor einem grünen Hintergrund der Nachhaltigkeit geschieht. Das rettet die Welt vielleicht auch nicht sofort vor dem Klimawandel, gibt aber einen interessanten Einblick in einen grünen und ästhetischen Lebensstil, der sicher die eine oder andere Anregung bereithält.

Anneke Bokern

Aus einem Blog zu Amsterdam für hochparterre hervorgegangen, sammelt die freie Journalistin Anneke Bokern auf diesem Blog über schöne Dinge, die sie zum Thema Architektur im Groben findet. Auch die anderen Blogs zu anderen Städten von hochparterre sind durchaus einen Blick wert.

1richtungsblog

Zum Thema Architektur passend, schreibt Anita Dawoodi, die selbst Wohn-Stylistin ist, hier über, wie es der Name schon sagt, Einrichtungen. Was mir persönlich sehr gut gefällt ist, dass man merkt, dass sie wirklich weiß, wovon sie schreibt.

Delphine hauen

Ein Blog einfach über alles, was den Autor Phil so interessiert. Da finden sich dann Videos, Fotos, Links usw. und daher auch immer wieder gut, um das ein oder andere zu finden.