3 zum Dritten

Shitty Little Disco – Arms

Ein schönes ruhiges, aber doch bewegtes Lied.


Delta Spirit – People C’mon

Roadtripmusik…


Slow Club – Because We’re Dead

Mal etwas Tanzbareres mit einem unterhaltsamen Video, indem sogar das erste Vampire Weekend Cover zu sehen ist.

Patrick Caire

it’s a spontaneous capture of my friend smoking, which gave me the idea of doing a series entitled ‚magic‘. I processed the picture through Photoshop and made the colors a bit surreal, especially the smoke. I’m working on more pictures with the same psychedelic theme.

Erinnerern wir uns kurz zurück an unsere Kindheit und die sommerlichen Grillabende. Wie friedlich die Welt wirkte und das einzige Problem war etwas zu finden, um sich die Zeit bis zum Essen totzuschlagen.
So eine friedliche Atmosphäre schafft auch Patrick Caire mit seinen Bildern und erinnert mich damit abwechselnd an sonnige Flower Power und an die WESC-Bilder. Aber in seinem Fotostream finden sich neben Hippies und Seifenblasen auch stimmige atmosphärische Bilder.

Via yayeveryday

Unser ♥ für Toast

Der, dem nichts Kreatives einfällt und der dennoch die Welt mit seinen Schriftstücken „bereichern“ will, der gehört bestraft. Aus dem Grund muss darf Philipp jede Woche seinen Senf zu irgendeinem aus der Luft bestimmten Thema geben.

Wieso lieben wir alle Toast?

Weil es innerhalb von wenigen Minuten warm, kross und braun ist? Weil es so gut duftet? Weil die Butter darauf so wunderbar verläuft und dann unglaublich gut schmeckt? Weil die Nutella darauf noch wunderbarer verläuft und dadurch noch unglaublicher schmeckt? Weil es tausend Variationen gibt? Weil Toast daher alle anderen Nahrungsmittel problemlos ersetzen kann? Weil es das universellste Lebensmittel aller Zeiten ist? Weil man es immer essen will? Weil es auch kalt schmeckt, sogar ungetoastet noch essbar ist? Weil es zu jeder Wetterlage passt? Weil es Toaster gibt, die Muster in unser allerliebstes Toast brennen können? Weil Stefan Raab Psychospiele damit spielt? Weil wir das alle können wollen?

Langsam gehen mir die verzweifelten Erklärungsversuche aus, wir Menschen essen es einfach gerne!

Schwärmerei der Woche – Sommernächte

Ja, ich muss etwas loswerden. Wie man vielleicht schon gemerkt hat, bin ich ein Fan von lauen Sommernächten. Mit Freunden auf dem Balkon, im Garten oder am See sitzen, den Grillgeruch in der Nase, das Zirpen der Grillen im Ohr und über den Köpfen zischen Satelitten und Sternschnuppen am Firmament vorbei ohne Interesse an den Wünschen oder Gedanken der kleine Truppe von Menschen, die sich unten für einen Krieg gegen das einzig störende an so einem Abend wappnen: Mücken.
Da werden dann Kerzen geholt, nochmal in die Decke gekuschelt oder das Lagerfeuer angefacht. Aber ist Lagerfeuer wirklich besser?! Der ganze Rauch zieht einem ins Gesicht, die Klamotten stinken und zu warm wird’s auch noch! Aber dann regnet’s und so kann vielleicht wenigstens ohne Gestank eingeschlafen werden.
Aber es ist doch eine laue Sommernacht, also den Regenschirm rausgeholt und gen Himmel gestreckt.

Oder einfach Schluss mit den Horrorvorstellungen und man sollte diesen einen Moment der Romantik und Ruhe auskosten, den Kopf in den Nacken und die Ohren auf für den Typ mit der Gitarre links von einem. Und oben drüber fliegt vielleicht gerade eine Sternschnuppe….

Es muss nicht immer nackt sein – PETA2 Kollektion

PETA, besser bekannt durch die zahlreichen Plakate und Aktionen mit nackten Promis gegen Pelz, hat eine Jugendorganisation namens PETA2.
Vertreten auf diversen Festivals, wird die Kollektion vertrieben, die sich insbesondere durch die Shirts auszeichnet.
Zwar sollte man durchaus auf die Aussagen der Shirts achten, denn nicht jeder steht für Vegetarismus ein, aber die Illustrationen sind gut und man unterstützt und steht damit trotz allem für eine gute Sache ein. Hier geht’s zum Shop….

Art Basel

„I’m just standing underneath the clock!” – so berichtet ein Besucher seinem Handy von der Art Basel. Ich weiß zwar nicht, was daran so bemerkenswert ist, auch wenn die Art eine der wichtigsten und größten Kunstmessen der Welt ist und deshalb wahrscheinlich alles an ihr bemerkenswert ist, aber „standing underneath the clock“ lässt sich in der Tat nicht vermeiden, wenn man die Art von innen sehen möchte. Hat man die große Uhr über dem Eingang zur Messe Basel und die, auch mal zwei Augen zudrückenden, Kartenkontrolleure („ach, diese Karte funktioniert nicht? – ok, dann probier ichs mal mit der…“) dann passiert, wird man erstmal ein bisschen erschlagen von der Masse an Kunst auf engstem Raum. Wirre Gedanken schießen einem durch den Kopf (auf die ich später noch eingehen werde) und am besten lässt man sich erstmal treiben und probiert gar nicht erst die Orientierung zu behalten in diesem Labyrinth aus weißen Wänden. Doch sogleich wird man aus dieser wohligen Passivität wieder aufgeschreckt. Ein überlebensgroßer, bemerkenswert detailgenauer menschlicher Kopf – und im Raum nebenan das lebende Modell, kein Zweifel möglich: „are you this head?“ – „well, yeah…“. Damit hätte nun natürlich niemand gerechnet und man hat schon zum zweiten Mal den Eindruck: die Menschen hier haben Humor. Ob die Art aber wirklich so unspießig ist, wie es den Eindruck hat, wird sich noch zeigen. Denn obwohl man ja ziemlich leicht rein kommt, darf man fotografieren ausdrücklich nur mit Presseausweis und als man der deutlichen Aufforderung eines Kunstwerks, das aus Büchern mit dem Titel „Steal this Book“ nachkommen will, würde ein sehr nervösen Aufpasser einen am liebsten gleich rausschmeißen. Naja, es gibt solche und solche Leute, wir lassen uns den Besuch jedenfalls nicht verderben, es gibt ja noch soo viel zu sehen. Tatsächlich haben wir beim zweiten Besuch fast nichts schon bekanntes gesehen. Und es lohnt sich auf Details zu achten. Ein völlig unscheinbares kariertes Notizbuch, dessen Karos sich plötzlich zu einer kunstvollen Spirale ziehen. Sonst nichts. „So klein und doch so viel“ – auch das ist Kunst.

Einfach so, angesichts des Wetters…

Inzwischen hat sich das ja alles schon wieder etwas relativiert, aber macht einfach Lust auf Sommer am Meer und solche schönen Sachen, auf die man sich schon das ganze Jahr freut.