Bei vielen steht die Tage nicht nur das Weihnachtsfest vor der Tür, sondern auch die restlichen Familienmitglieder stehen vor selbiger und klopfen an. Wie im Weihnachtsklassiker „I‘m coming home for christmas“ reisen Studenten einmal quer durchs Deutschland, Familien aus der Stadt fahren zu den Großeltern auf’s Land, Geschäftsleute fliegen heim zu den Kindern. Und all das um das Weihnachtsfest im Kreis der Familie zu feiern.
Advent heißt ,,ankommen” oder “Ankunft” und bezeichnet im Christentum die Zeit, in der man auf die Ankunft Jesus Christus wartet. Heutzutage kommt am 24. aber nicht mehr nur Jesus Christus an, sondern die Kindern kehren zurück in den Schoß der Familie. Doch oft bleibt gar nicht die Zeit wirklich anzukommen. Die Feiertage sind auch nur drei und voll mit Familienessen, Baum schmücken an- und abreisen. Nicht nur deswegen empfinden viele Leute die Feiertage als stressig. Für viele ist es ein Muss, die Familie zu besuchen, das so schnell wie möglich abgehakt werden soll.
Dabei ist doch gerade das das Schöne, dass man sich an diesen drei Tagen mal wieder Zeit nimmt für die Familie. Gemeinsam das Essen zubereitet, in die Kirche geht, sich beschenkt, festlich isst und vielleicht auch alte Freunde wieder trifft. Denn da sich alle heimwärts zu ihren Familien begeben, sind mal wieder alle gleichzeitig in der Stadt. Zu keinem anderen Zeitpunkt im Jahr sind die Kneipen in der Stadt so voll mit altbekannten Gesichtern wie zum Weihnachtsfest.
Und genau wie sich in der Weihnachtsgeschichte alle zur Krippe begeben, so führt uns das Weihnachtsfest heute alle nach Hause, was in manchen Fällen zu euch bedeutet.

