Das Filmprojekt „Life in a day“ hat mich von Anfang an ziemlich fasziniert: Der Film versucht die Menschheitsgeschichte des 24. Julis 2010 zu erzählen. Gefilmt wurde das Material allerdings nicht von einem professionellen Filmteam, sondern von allen Menschen auf der Welt, die sich an diesem Tag eine Kamera geschnappt haben, um ihre Erlebnisse, um ihr Leben zu zeigen. Die Videos wurden auf Youtube hochgeladen und unter der Leitung von Ridley Scott, als Produzent, und dem Regisseur Kevin MacDonald entstand ein Film, der inzwischen schon auf einigen Festivals zu sehen war und laut der offiziellen Youtubeseite im Januar eben dort Premiere feierte. Diese hab ich ärgerlicherweise verpasst, aber am 9. Juni kommt „Life in a day“ zum Glück in die deutschen Kinos – in den USA erst am 24. Juli, also exakt ein Jahr nach dem großen Drehtag. Bis es dann soweit ist, kann man sich mit dem wunderbaren Trailer vertrösten, der in mir die Hoffnung auf mehr als nur eine lose Aneinanderreihung von Youtubefilmschnipseln weckt – vielmehr freue ich mich auf Bilder und interessante Geschichten aus den unterschiedlichsten Regionen und Kulturen.