Der, dem nichts Kreatives einfällt und der dennoch die Welt mit seinen Schriftstücken “bereichern” will, der gehört bestraft. Aus dem Grund muss darf Philipp jede Woche seinen Senf zu irgendeinem aus der Luft bestimmten Thema geben.
Im letzten Jahr verdunkelten die gewaltigen Wolken des Vulkans mit dem unaussprechlichen Namen Eyjafjallajökull Islands Himmel und selbst bei uns wähnte man noch Vulkanstaub in der Luft, weshalb eine Zeit lang der deutsche Luftraum gesperrt war, wodurch viele, viele Menschen in den Flughäfen saßen, was zu einer Ankurbelung des dortigen Zeitschriftenverkaufs führte, welcher einen erhöhten Papierverbrauch auslöste, der einen größeren Holzverbrauch nach sich zog, wodurch mehr Regenwald abgeholzt werden musste und wertvoller Lebensraum zerstört wurde. Ja, so eine Wolke kann so einiges auslösen und sei es nur die Erfindung einer überzogenen Ursache-Folgen-Kette.
Aber eigentlich denke ich bei Wolken nicht sofort an diese großen, dunklen Gewittermonster, auch nicht an graue, triste Regenwolken, die im Herbst manchmal tagelang die Sonne verstecken, sondern vielmehr an weiße, zarte Sommerwolken, die vor dem blauen Grund schweben und in denen man so viel entdecken kann, weil unser Gehirn aus den zufälligen Formen bekannte Merkmale herauszieht und in unserem Kopf Bilder entwirft. Ich sehe interessanterweise meistens Gesichter, Gesichter und Köpfe von Tieren – geht es euch auch so?
Doch kaum hat man in den Wolken etwas entdeckt, beginnt es auch schon sich zu wandeln. Wolken verändern sich ständig, stehen nie still und sind damit so launisch wie wir Menschen – im einen Moment ist da noch ein süßer Hund und im nächsten zeigt ein Wolf seine Zähne. Ich könnte mich stundenlang in diesem Himmelsschauspiel verlieren.


Gut ;)