Ja, Zusammenfassungen des Jahres gehören ja eigentlich in die letzten Tage des ausklingenden Jahres. Wir haben das ein wenig umgekehrt und deshalb gibt es unsere Zusammenfassung zu Beginn des neuen Jahres. Und wie sieht das bei euch aus?

Julian:

Mein Video des Jahres

Ich hatte das Video schon einmal hier und hab es vor kurzem nochmal gesehen. Eigentlich bleibt nur das gleiche zu sagen wie schon damals: Closer to the edge von 30 Seconds to Mars hebt sich einfach aus der langweiligen Masse der Livemitschnitt-Musikvideos ab.

Mein Film des Jahres

Ganz klar The Social Network.
Der Film über den Mann des Jahres hebt sich durch seine Filmtechnik und die Schauspieler deutlich von den ganzen Blockbustern ab und vermittelt einen liebevollen Blick auf die Atmosphäre rund um die Facebook-Gründung. Dass es eher ein fiktiver Film als eine Eins-zu-Eins-Umsetzung ist, stört dabei auch keineswegs, solange man nichts anderes erwartet.

Mein Buch des Jahres

Zwar habe ich es erst zum Ende des Jahres gelesen, und es gab wohl auch fesselndere Bücher im letzten Jahr, aber trotzdem ist  „Die Känguru-Chroniken“ ein sehr witziges und lehrreiches Buch, das zum Nachdenken anregt.

Mein Lied des Jahres

Zwar dominierte es auch schon die letzten Jahre meine Liederauswahl, aber in diesem Jahr war es definitiv das meistgesungene. Es ist nicht nur eingängig und wunderschön, sondern passt auch in fast allen Lagen.

Mein Blog des Jahres

Dieses Jahr ganz klar Uarrr, der vollkommen zurecht zum Blogger des Jahres gewählt wurde. Ja, er polarisiert, aber eigentlich muss man ihn einfach lieben. Eine weitere Begründung lasse ich hier aus, man muss ihn gelesen haben (zu empfehlen die Beschreibung einer Zugfahrt und sein Treffen mit den Zeugen).

Hannah:

Mein Buch des Jahres

Das ist natürlich auch fast unmöglich zu sagen, dafür gibt es, zum Glück, viel zu viele gute Bücher. Eines, was mich wirklich begeistert hat, war Rumo von Walther Moers, weil es mir unbegreiflich ist, wie man soviel Fantasie haben kann. Jede Seite ist ein Feuerwerk an verrückten Einfällen, seltsamen Wesen und unerwarteten Wendungen und spürbarem Spaß an der Sprache, der ansteckend ist. Unterhaltung pur und endlich mal wieder ein Buch, bei dem man wirklich abtauchen und die Welt für ein paar Stunden vergessen kann.

Mein Film des Jahres
Man schaut so viele Filme und ein Jahr ist lang. Ich weiß gar nicht, ob es dieses Jahr bei mir so einen
Film gibt, bei dem man hinterher denkt: Wow, noch mal! Vielleicht muss ich mich Julian anschließen, The Social Network war so weit ich mich erinnern kann, der mir sympathischste Film, ohne das ganze Drumherum, was jetzt genauso passiert ist und was nicht.

Mein Lied des Jahres

Mein iTunes sagt mir, dass ich das Album von Ben Folds und Nick Hornby, Lonely Avenue am öftesten gehört habe und ich glaube es hat Recht. Man einer sagt ja, das Album sei etwas zu gefällig um wirklich zu berühren, aber ich konnte die zwar eingängigen, aber trotzdem sehr schönen Melodien auch nach dem zehnten Hören noch problemlos genießen. Sobald diese Platte lief, war alles in Ordnung. Ja und welches Lied jetzt speziell? Schwierig.

Mein Blog des Jahres

Vermutlich die Heldentage von Flix, knapp hinter Amypink. Weil diese vier Bilder die Dinge einfach immer wieder so auf den Punkt bringen und mir fast täglich ein Lächeln auf die Lippen zaubern und das zuverlässig, das ganze Jahr über.

Mein Video des Jahres

Lisztomania, eigentlich von Phoenix, gesungen von diesem inzwischen ja recht bekannten, aber einfach nur coolen Kinderchor aus New York.