Es gibt Installationen, die erschrecken, die zum Nachdenken anregen, die sich nach dem Sinn fragen lassen oder die einfach nur gut aussehen. Die Installation The Snow von Tokujin Yoshioka macht aber vor allem eines, sie beeindruckt. Die 15 Meter lange Simulation einer winterlichen Schneelandschaft wird durch aufgewirbelte weiße Federn erreicht und ist im Mori Art Museum noch bis 7. November ausgestellt.
Neben dem Beeindrucken schafft die Installation es auch einfach gut auszusehen und ich glaube, das Geheimnis, das hinter beidem steckt ist, dass es eben eine wirkliche Simulation einer Winterlandschaft ist. Somit schafft er damit das gleiche, das eine wirkliche Winterlandschaft macht, sie führt uns einen unberührten Fleck vor, den er durch das Umherwirbeln der Federn immer wieder neu schafft.

via Ignant