Auf den ersten Blick wirkt das Bild vielleicht etwas altmodisch, könnte romantisch sein, aber plötzlich fällt einem der Reißverschluss an der Jacke und die Plastiktüte in der Hand des Mädchen auf – doch nicht so alt, das Bild…Genauer gesagt, ziemlich modern von einem Künstler namens Aron Wiesenfeld, der von sich selbst sagt:
“I have a penchant for painting solitary women and girls who have been caught out in unexpected weather. I tend to be drawn to off-balance situations in which the protagonist is neither here nor there, but in between, like a person in the process of a decision.”
Und ich finde das sieht man. Die Menschen auf seinen Bildern schauen den Betrachter nie direkt an, sondern blicken ein bisschen wie aus einer anderen Welt.
Das kann man jetzt zwar so sehen, muss man aber nicht, denn dem Künstler ist bei seinen Bildern auch wichtig, dass sie Raum für eigene Interpretationen lassen. So freut es ihn auch immer sehr, wenn ihm jemand erzählt, dass ein Bild für ihn persönlich etwas bedeutet.
Bei seiner Suche nach neuen Motiven ist ihm wichtig, dass sie etwas bei ihm auslösen. Das kann ein Bild, aber auch ein Satz in einem Buch oder ein Traum sein. Er sagt:
„When I find an image that seems like it might work, the best way I can describe it is that it “buzzes”, which means there is an instantaneous visceral reaction that suggests hidden depth and mystery, and that’s the most inspiring thing for me. . Lot’s of other thoughts and associations come up as I’m working on a piece, and it inevitably changes, but It still has to have that certain indescribable something that I felt in the first moment.”
Via yayeveryday



